SoLa Ca/Ex Tag 4 – Graz

13. Juli 2010

Graz.

Die überaus nervenaufreibende Fahrt nach Graz dauerte urleiwonde zweieinhalb Stunden. Sie war so nervenaufreiben, dass einfach GAR NIX passierte. Niete. Null. Nada.

Als der Zug endlich in Graz HBF hielt, freuten sich alle volle auf die kühle Temperatur am Bahnhof, da es im Zug geschätzte 30° hatte. Die Enttäuschung war entsprechend groß, weil es draußen 35° im Schatten hatte. Es folgte eine Straßenbahfahrt bei 45°, wobei einmal irgendwo ein Alarm trällerte.

Das Pfadiheim selbst war eine angenehme Überraschung. Es war geräumig und hatte einen mordsverschärften eigenen Fußballplatz vorne dran, der selbstverständlich nicht von uns benutzt wurde. Im angenehmen Regen bei 38° schwommen wir verschwitzt in die Innenstadt. Dort checkten wir die Lage und machten den erstbesten (und auch den einzigen, die Grazer sind zurückgeblieben) McDonald’s aus. Der Regen hörte auf, und die Temeperatur kletterte schnurstraks auf 43° im Schatten (laut Christians Information).

Wir trafen uns mt einer Tourist Guide Tante, die uns durch die Innenstadt Graz lotste, bei 43° im Schatten, wohlgemerkt! Wir sahen haufenweise megakrass interessante Gebäude (so auf die Schnelle fällt mir allerdings keins ein) und kehrten zum Ausgangspunkt zurück. Danach bekamen wir einen hübschen Fragebogen in die Hand gedrückt, weswegen wir die gesamte Route noch einmal entlang latschten sollten. Dafür konnte sich allerdings nur eine verschwindnend kleine Minderheit aufraffen, und so eierte der Großteil nur sinnlos durch die Gegend.

Es folgte eine echte Attraktion: Ritterfuttern beim Ritterwirt um die Ecke. Dieser war ur-nett und verwöhnte uns von vorne bis hinten mit fättem Fleisch und Erdäpfeln plus Reis. Er schenkte uns sogar zwei Miniaturschwerter, die laut Martina als Brieföffner fungierten.

Dann fand ein riesen Jasswettbewerb statt, der schlussendlich zu einer Arschlöchelparty mutierte. Die strahlenden Sieger waren Felix und Tanja (welch Überraschung) und erhielten somit die beiden Schwerter als Preis.

Und so fand der überaus ereignisreche und anstrengende, aber urlweiwonde Tag sein Ende. Gute Nacht.

Max & Dominik, Explorer

SoLa Ca/Ex Tag 3 – Wien

13. Juli 2010

Am Morgen hat man uns frecherweise bereits vor eine Entscheidung gestellt, obwohl wir eigentlich immernoch am Schlafen waren. Die beiden Optionen lauteten: Weiterschlafen oder shoppen Gehen. Und da man eben schon mal wach war und Felix seit Tag 1 schon ein neues Paar Schuhe brauchte, entschied man sich fürs shoppen Gehen.

In der Maria-Hilfer-Straße fand eine Hetzjagd quer durch alle Läden Wiens statt. Wir besuchten sämtliche Geschäfte, in denen Schuhe angeboten wurden, um schließlich ein passendes Paar Schuhe zu finden.

Ausgerüstet mit neuem Schuhwerk ging es dann auch schon weiter ins technische Museum Wiens. Dort gab es die Möglichkeit, eine individuelle Version der Sendung ZIB 1 aufzunehmen, was irren Spaß machte und die Zeit wie im Fluge vergehen ließ. Nach einem kurzen Sprung ins Facebook (ebenfalls im technischen Museum) fuhren wir mit der U-Bahn zum nächsten Programmpunkt.

In der futuristisch gestylten und mit riesigen schwarzen Gorillas mit Handfeuerwaffen bewachten UNO-City herrschte eine Affenhitze. Wir besichtigten eine Stunde lang die City, was natürlich wieder einmal sehr interessant war, um dann wieder durch alle Sicherheitsschleusen nach drausen zu kommen.

Wir wiederholten den Versuch vom Tag 1 und statteten unserem berühmt-berüchtigten Pakistani einen Besuch ab. Extrem eindrucksvoll: Das Restaurant reicht vier Stockwerke in den Boden. Es umfasst 51 Sitzplätze, etliche Stehplätze und einen Liegeplatz. Nach zwei Teller pakistanischen Spezialitätenpampe hatten wir alle fertig und gingen zum Prater um das ganze Essen auf umgekehrten Wege noch einmal zu genießen. Wir benutzten fast alle Attraktionen, ohne rückwärts zu essen, was wirklich eine erstaunliche Leistung ist (Karusell in 117m Höhe).

Anschließend fuhren wir wieder nach Hause und räumten unser Heim der Pfadfindergruppe 68/103 auf (müüde -.- ).

Felix, Max, Martin und Flo – Explorer

SoLa Ca/Ex Tag 2 – Wien WM-Finale!

12. Juli 2010

Am Sonntag Abend gingen wir in voller Fan-Montur aufs Public Viewing im Prater. Obwohl wir weit hinten standen und teilweise keine gute Sicht auf die Leinwand hatten, war die Stimmung einfach super. Nach 30 Minuten Verlängerung hieß es dann nur noch:

EVIVA ESPAÑA!!!!!!

Lara & Laura, Caravelles

SoLa Ca/Ex Tag 2 – Wien

11. Juli 2010

Irgendwann, so ca. um 9 Uhr Morgens wurde die Hälfte des Trupps von irgendwelchen Leuten geweckt, die auf der Straße rumliefen und lärmten. Der Morgen bestand im Wesentlichen aus einer Dusche und einem Frühstück, danach ging es auf zum Tierpark Schönbrunn.  Dort hatte jeder etwas Zeit, sich die Tiere anzusehen.  Es passierte wenig spektakuläres, bis auf die Tatsache, dass eines der Nashörner “extrem anzüglich” auf eine unserer Caravelles reagierte.

Wir machten einen Treffpunkt aus, welcher Karlplatz hieß, dann hatten wir eineinhalb Stunden Freizeit. Wir machten sofort unseren Stammplatz im McDonald’s in der Maria-Hilfer-Straße unsicher.

Anschließend machten wir die “Der dritte Mann-Tour”, wo es in die Kanalisation hinunter ging. Wir sahen uns etwas die stinkende Kloake an, mit interessanten Informationen zum Thema “Der dritte Mann”. Das dauerte  40 Minuten an, welche wirklich wie im Flug vergingen. Nach der Tour gab es die Möglichkeit sich von einem Computer den Soundtrack zum Film “Der dritte Mann” via Bluetooth aufs Handy schicken zu lassen. Fünf von uns versuchten es, jeder scheiterte.

Nach der Tour ließen wir uns in einem von außen unspektakulär scheinenden Restaurant nieder, in dem wir genüsslich speisten und halbnackte Männer beim Sonnenbaden auf offener Straße beobachteten.

Als letzter Punkt an diesem Tag war das Public-Viewing am Prater and der Reihe. Es war wohl vorgesehen, dass sich jeder auf den Boden saß. Daran hielt sich jedoch nur etwa die Hälfte von ca. 3000 Leuten, sodass die Sicht komplett von Leuten versperrt wurde. Vier von uns machten sich schon früher auf den Weg nach Hause, aus dem simplen Grund, dass sie sich nicht für Fußball interessierten.

Max, Explorer

SoLa Ca/Ex Tag 1 – Wien

11. Juli 2010

Nach der langen Herfahrt in einem Liegewagen kamen wir um 7 Uhr in Wien Westbahnhof an. Als erstes fuhren wir zum Pfadiheim der Pfadfindergruppe 68/103, in dem wir übernachteten. Wir wollen drei Tage dort bleiben.

Die erste Station die wir besuchten war der Naschmarkt. Wir bekamen ein wenig Freizeit, um uns umzuschauen. Es gab viele interessante Gerüche, Speisen und andere Spezialitäten. Jeder zweite Stand war entweder eine “Döner – Bude” oder ein Stand an dem es getrocknete Früchte zu kaufen gibt. Wir haben unter anderem verschiedenste Sorten von Schaumrollen, Oliven, Falafel und auch Spanien – Trikots für das “Public – Viewing” – das wir für Sonntag geplant hatten – gekauft.

Als nächstes fuhren wir an den Stephansplatz und unsere Leiter erklärten uns die nächsten Programmpunkte. Diese waren zum Beispiel drei Stunden Freizeit um “shoppen zu gehen”, zu essen etc. oder eine Führung durch die Katakomben unter dem Stephansdom.

Für die Freizeit teilten wir uns in Gruppen auf. Meine Gruppe fuhr mit der U-Bahn Eis essen, an der Maria – Hilfer – Straße einkaufen und vieles mehr.

Die Führung durch die Katakomben war sehr interessant. Wir sahen Urnen mit den Eingeweiden toter Habsburger, Pestgräber, Knochenkammern und erfuhren auch sonst viel über Bestattung und Gräber.

Nach dem Ausflug in die Tiefe, ging es wirklich hoch hinauf. Wir liefen die 343 Stufen hinauf in die Turmkammer des Stephansdoms. Das war zwar sehr anstrengend, es war die Mühe jedoch wert. Als wir oben waren hatten wir eine super Aussicht über ganz Wien. Das Hinunterlaufen war sogar noch schlimmer als hinauf. Als wir endlich unten waren, fuhren wir zurück ins Pfadiheim und machten uns fertig um Essen zu gehen.

Wir wollten eigentlich Pakistanisch essen gehen, als wir jedoch nach einer halben Stunde spazieren am Restaurant angelangt waren, hatte dieses hitzefrei! Gott sei dank war ein paar Häuser weiter eine Pizzeria.

Das Essen dort war sehr gut und es gab wirklich riesige Portionen. Kaum jemand hat die ganze Pizza geschafft.

Da es schon langsam dunkel wurde, dachten wir, es wäre sicher eine schöne Aussicht vom Donauturm über Wien. Das war sie dann auch. Wir redeten ein wenig, schauten hinunter auf die Stadt und als wir genug hatten fuhren wir zurück ins Pfadiheim und gingen schlafen.

Martin S. Explorer